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Eichhörnchen

 

Wenn du durch einen Alpenwald spazierst und es raschelt plötzlich über dir, dann war das vielleicht ein Eichhörnchen! Mit seinem buschigen Schwanz und den wachen Augen springt es von Ast zu Ast – so schnell, dass man es kaum verfolgen kann. Eichhörnchen lieben Wälder mit vielen Bäumen, aber auch in Parks und Gärten fühlen sie sich wohl. Hoch in den Ästen der Bäume bauen sie sich ein gemütliches Nest, das man  Kobel nennt. Es sieht aus wie ein rundes Kugelnest aus Zweigen, Moos und Blättern – gut versteckt in einer Astgabel.

Eichhörnchen sind fleißige Sammler. Sie fressen Nüsse und Samen, Beeren und Pilze, manchmal auch Insekten, Vogeleier oder kleine Würmer. Im Herbst verstecken sie Vorräte für den Winter – unter Wurzeln, in Baumhöhlen oder im Boden. Aber sie finden nicht alle wieder – und aus den vergrabenen Eicheln, Kastanien oder Nüssen wachsen neue Bäume und Sträucher.

Wenn es kalt wird, zieht sich das Eichhörnchen in seinen Kobel zurück. Es hält Winterruhe – das heißt, es schläft viel, aber nicht durchgehend. Nur wenn es hungrig ist, kommt es heraus und sucht nach seinen Vorräten. Sein Winterfell ist besonders dicht und warm, und an den Ohren wachsen kleine Haarbüschel – wie Pinsel!

Eichhörnchen gibt es mit dunkelbraunem oder rötlichem Fell, beide gehören zur selben Gattung, manchmal treten sogar braune und rote Eichhörnchen im selben Wurf auf.

Das Eichhörnchen ist ein echter Alpenakrobat – flink, neugierig und immer unterwegs. Wenn du ganz still bist und nach oben schaust, entdeckst du vielleicht eines, das gerade eine Nuss knackt oder elegant durch die Baumkronen hüpft.

 

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